Queere Bestattung

Was ist eine queere Bestattung und braucht es so etwas in einer offenen Gesellschaft überhaupt noch? Ja unbedingt, denn nicht für alle ist es selbstverständlich,

  • dass es in einem Doppelgrab keine Männer- und Frauenseite geben muss.
  • dass die Liebe zwischen queeren Menschen genauso wichtig ist wie zwischen einem heterosexuellen Paar.
  • dass romantische Liebe auch zwischen mehr als zwei Menschen gelebt wird.
  • dass Menschen ihre Namen und Pronomen auch im Tod selbst bestimmen dürfen.
  • dass Menschen inm richtigen Geschlecht bestattet werden.
  • dass Menschen nicht unbedingt ein Geschlecht haben.
  • dass es mehr als zwei Geschlechter gibt.
  • dass manche Frauen und Transmenschen Schutzräume brauchen, zum Beispiel bei einer Totenfürsorge oder auf einer Beerdigung.
  • dass Elternschaft nicht biologisch sein muss.
  • dass nackte Körper unterschiedlich aussehen.

Sarg selbst gestalten

Meine Aufgabe als Bestatter:

Ich verstehe mich als Anwalt der Toten und trete dafür ein, dass ihre Bestattung zu ihnen passt. Queere Menschen haben oft bestattungspflichtige Verwandte, die ganz andere Vorstellung von der Bestattung haben als die eigentlichen Bezugspersonen. Dann ist es meine Aufgabe zu vermitteln und allen den Abschied zu ermöglichen, den sie brauchen, ohne dass andere davon verletzt sind.

Über mich     Die eigene Bestattung planen