Die Urne

Wenn wir von Urne sprechen, meinen wir meistens die Überurne. In dieser Überurne befindet sich die sogenannte Aschekapsel. Dort wird nach der Einäscherung die feingemahlene Asche eingefüllt. Die Aschekapsel besteht aus einem biologisch abbaubaren Stoff, zum Beispiel Maisstärke. Oben wird sie mit einem Metalldeckel verplombt:

    Bildquelle: Wikipedia

Die Aschekapsel wird häufig in eine Überurnen oder Schmuckurnen eingesetzt. Diese gibt es in unzähligen Materialen und Ausführungen, wobei eine Schmuckurne gar nicht unbedingt nötig sind. Auch die Aschekapsel kann durch gestalterische Elemente schön aussehen, zum Beispiel wenn mit bunten Stiften Grüße darauf geschrieben werden. In folgendem Beispiel ist einfach nur ein eigenes Seidentuch um die Aschenkapsel gebunden:

Möglich ist auch, ein Säckchen aus Stoff zu nähen oder aus Papier oder Filz zu basteln.

Bei der floralen Urne werden Blumen um die Aschenkapsel gebunden. Das macht beispielsweise meine favorisierte Floristin Frieda Schwarz. Man kann es aber auch selbst machen:

 

Die Urne selber bauen

Wer mit Holz umgehen kann, kann auch eine Holzurne bauen und beispielsweise ein Stück Baumstamm aushöhlen. In diesem Fall wird auf die Aschenkapsel verzichtet. Die zulässigen Maße sind in den Friedhofsordnungen festgelegt; auf den städtischen Friedhöfen in Berlin ist dies: 31 cm Höhe x 0,21 cm Außendurchmesser. Hier ist ein Beispiel der sogenannten Gutenberger Urne, die aus Buchenholz angefertigt ist:

   


Bildquelle: http://www.gutenberger-urne.de

Ton beziehungsweise Keramik ist nichts anderes als gebrannte Erde. Wird Ton mit einem Niedrigbrennverfahren gebrannt, löst er sich in der feuchten Erde in absehbarer Zeit auf. Auch diese unbehandelten Tonurnen in verschiedenen Formen laden zum eigenen Gestalten ein:

Urne Selbst machen
Diese unbehandelten Urnen verschicke ich auch deutschlandweit.

Urne anmalen   Urne selbst anmalen

Urne selbst anmalen Sonnenblume

Urne mit Fotos

Der Sarg      Im Krematorium