Der Sarg

Sarg, Schrein, Sarkophag, Holzkiste, Totenbaum, Erdmöbel, Gebeinkiste – es gibt viele Bezeichnungen für unser letztes Behältnis. In Deutschland ist der Sarg sowohl für die Erdbestattung als auch für die Feuerbestattung verpflichtend – außer bei einer muslimischen Bestattung, die in einem einfachen Leinentuch geschieht. 

In meinem Grundpaket ist ein schlichter Vollholzsarg aus unbehandeltem Kiefernholz enthalten. Für die Erdbestattung werden Holzgriffe angebracht. Innen ist er mit einem weißen Baumwolltuch und einer Matratze ausgestattet. Er riecht nach frisch geschnittenem Holz:

Standardsarg
Heller Sarg

Gegen einen geringen Aufpreis kann der Sarg auch gebeizt sein. Beim Beizen wird das Holz so eingefärbt, dass die Maserung sichtbar bleibt:

Gebeizter Sarg
Kiefernsarg gebeizt

Der unbehandelte Sarg eignet sich gut zum Selbstgestalten. Entsprechend lässt er sich von außen und innen bemalen, beschreiben, bedrucken oder mit Fotos bekleben:

   

    

   

  

Und sogar die Matratze kann mit Stofffarbe bemalt oder bedruckt werden:

Den Sarg selbst bauen

Natürlich kann man einen Sarg auch selbst herstellen. Dafür gibt es folgende Auflagen: der Sarg sollte aus Vollholz sein, er sollte den Standardmaßen entsprechen und nur umweltverträgliche Materialen enthalten. Hier gibt es eine Bauanleitung zum Sargbau von Peter Scharl.

Durch einen teureren Sarg wird eine Bestattung nicht besser und der Sargpreis hat auch nichts mit Respekt gegenüber dem Toten zu tun. Aber es kann andere Gründe geben, einen repräsentativeren Sarg zu wählen, zum Beispiel weil es von einigen Familienmitgliedern erwartet wird oder weil der Tote eine angesehene berufliche Position innehatte. Gegen einen Aufpreis zu meinem Grundpaket verkaufe ich auch Särge aus hochwertigerem Holz, beispielsweise aus Olivenesche oder aus Eiche.

Ich weiß nicht, ob ich jemals diesen Papstsarg (auch Bauhaus-Sarg) verkaufen werde, aber seine strenge Quaderform gefällt mir so gut, dass ich ihn hier zumindest einmal zeigen möchte: