Gute Trauerredner_innen

Eigentlich werbe ich dafür, dass die Zugehörigen auf der Trauerfeier selbst sprechen. Aber manchmal ist es sinnvoll, (zusätzlich) eine gute Trauerredner/in zur Trauerfeier einzuladen. Diese hält den Rahmen, indem sie die Trauerfeier moderiert oder die vielfältigen Stimmen der Zugehörigen in einer Trauerrede vereinigt. In einer guten Trauerrede wird der Tote erinnert, sein Sterben gemeinsam betrauert und die Verbundenheit zu ihm bestärkt.

Nicht jeder Trauerredner passt zu jeder Familie und jedem Toten. Im Folgenden stelle ich gute Trauerredner_innen vor, mit denen ich gerne zusammenarbeite. Sie alle sind überkonfessionell und lassen sich auf die Lebensgeschichte der Toten ein:

Alle Trauerredner_innen bieten:
  • ein mehrstündiges, persönliches Vorgespräch, in dem das Leben der verstorbenen Person ausführlich besprochen wird. Auch die Gestaltung der Feier, die Auswahl der Musik und eventuelle Rituale oder besondere Wünsche werden bei diesem Gespräch geplant.
  • die Durchführung der Rede
  • das Redeskript nach der Trauerfeier
  • Kosten pro Rede: 400,00 EUR brutto (Ich nehme keinen Aufschlag.)

gute TrauerrednerAnneli Klostermeier-Fehr verfügt über die Gabe, sich mit den Toten liebevoll zu verbinden. Sie erzählt die schönste Version der Toten, so wie er oder sie sich gerne gesehen hätte, ohne dass Schwieriges verschwiegen wird. Im Vorgespräch fügt sich das Geschehene oft noch einmal zu neuen stimmigen Bildern und Sichtweisen. Anneli Klostermeier-Fehr ist Dramaturgin und Journalistin und hat drei Kinder im Schulalter.

Britt Hartmann lässt die Lebensmelodie der Toten erklingen, indem sie sich deren Leben auf ihre ganz eigene Weise annähert. Ihr Symbol, das Tränende Herz, steht für die Kraftquelle der Natur, die sie zu passenden Worten und individuellen Trauerritualen für die Hinterbliebenen inspiriert. Britt Hartmann ist 52 Jahre alt, Sozialpädagogin und Trauerbegleiterin. Im Kirchenkreis Reinickendorf leitet sie eine Trauergruppe für früh verwitwete Menschen.

Daniela Klein beginnt ihre Trauerreden immer mit einem Bild, einer Metapher oder einer kurzen Erzählung, die das Wesentliche der Toten widerspiegeln. Sie führt die Trauergemeinde durch die Trauerfeier und lädt ein, das Leben, die Wünsche und Sehnsüchte der Toten zu betrachten und ihr Vermächtnis zu würdigen. Daniela Klein ist 49 Jahre alt, hat in mehreren Ländern gelebt und ist unter anderem Historikerin, Theatermacherin und Fotografin.

Marco Ammer ist der Mann der Struktur. Aber sein formaler Datenbogen täuscht über die Hingabe und Leidenschaft hinweg, mit der er sich seiner Aufgabe als Trauerredner und Trauerbegleiter widmet. Einfühlsam und zugewandt kümmert er sich um die Toten und die Lebenden. Marco Ammer ist 42 Jahre alt, Schauspieler, Fernsehmoderator und Synchronsprecher.

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